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Coaching, Supervision und Kollegiale Beratung im Hochschulkontext

Ein Angebot für Wissenschaftlerinnen mit Führungsverantwortung mit dem thematischen Fokus „Führung in der Wissenschaft“

Zielgruppe: Professorinnen, Juniorprofessorinnen und Postdocs
Teilnehmerinnen: höchstens 10 Zeitraum: ca. 1 Jahr mit monatlichen Sitzungen
Start: April 2016

Programmbausteine 

Supervision und kollegiale Beratung nach Plan (insgesamt 24 Stunden)

  • Einführung in die Methode der Kollegialen Beratung im Hochschulkontext individuelle Entwicklungsplanung (Teilnahme verbindlich)
  • regelmäßige Supervision in Kombination mit kollegialer Beratung ( i. d. Regel 1 x monatlich im Semester)
  • Abschluss und Auswertung der Jahresgruppe und systematisierende Auswertung der behandelten Themen und Fallarbeit mit individuellem Feedback an die Teilnehmerinnen (Teilnahme verbindlich)
  • Themenimpulse – 3 Kurzworkshops, z. B. “Selbstmanagement”, “Mitarbeiterführung”, “Selbstpositionierung in der Hochschule”, “Kooperation” (Teilnahme verbindlich)
  • Coaching – 6 Stunden pro Teilnehmerin nach Bedarf

Die Synergieeffekte in der Jahresgruppe

Supervision, kollegiale Beratung und individuelles Führungscoaching unterscheiden sich von ihren Ansätzen her, können sich aber gut ergänzen. Welche Form zuerst gewählt werden sollte oder inwieweit ein paralleler Prozess sinnvoll wäre, hängt mit dem individuellen Anliegen zusammen. Während in der Supervision ermöglicht wird, in einer Gruppe unter der Leitung einer Supervisorin Perspektivenwechsel zu üben und dabei das eigene berufliches Handeln zu reflektieren, geschieht dies in der kollegialen Beratung aus der Gruppe heraus. Individuelles systemisches Führungskräftecoaching bietet die Möglichkeit der Vor- oder Nachbereitung der in der Supervision oder kollegialen Beratung behandelten Schwerpunkte.
Ergänzt werden die drei Formate durch Kurzworkshops, die die Teilnehmerinnen mit dem nötigen Basiswissen, mit Kommunikationstechniken und Führungsstrategien versorgen.

Trainerin

Geleitet wird das Programm von Frau Alexandra Busch, einer ausgewiesenen Expertin für Training und Coaching von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Alexandra Busch – Systemische Beraterin, Trainerin und Führungskräfte-Coach
www.alexandra-busch.dewww.rasper-busch.de

Anmeldung

Interessentinnen können sich im Hochschulbüro für ChancenVielfalt der Leibniz Universität Hannover unter info@chancenvielfalt.uni-hannover.de anmelden.

Kosten

Für die Teilnehmerinnen entsteht ein Kostenbeitrag von 100 Euro

Weshalb Supervision?

Supervision ist eine anwendungsorientierte, wissenschaftlich fundierte und berufsbezogene Beratung von Gruppen, die hier als Jahresgruppe für Wissenschaftlerinnen mit Führungsaufgaben angeboten wird. Ziel der Jahresgruppe ist es, den Teilnehmerinnen eine methodisch fundierte (Selbst-)Reflexion (Super=von oben; Vision=das Sehen) ihres beruflichen (Führungs-)Handelns zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen erhalten Gelegenheit, in der Jahresgruppe praxisrelevante Fragestellungen rund um das Thema „Führung in der Wissenschaft“ zu bearbeiten. Unter der Leitung einer erfahrenen Supervisorin können sie ihr berufliches Handeln überprüfen und ihr Führungsrepertoire kontinuierlich erweitern.

Weshalb kollegiale Beratung?

Die grundlegende Idee der Methode der kollegialen Beratung besteht darin, dass sich Menschen aus ähnlichen Arbeitsfeldern in Bezug auf arbeitsplatz- und rollenbezogene Fragestellungen gut beraten können. Dabei werden im Gruppenmodus personenorientierte und berufsbezogene Beratungen durchgeführt, die sich in dieser Jahresgruppe rund um das Thema „Führungsanforderungen in der Wissenschaft“ ranken werden. Kollegiale Beratungseinheiten fußen auf festen, praxiserprobten Abläufen, mit denen sich alle Teilnehmerinnen zu Beginn der Jahresgruppe unter Anleitung einer erfahrenen Trainerin vertraut machen. Ziel der kollegialen Beratung ist es, in der Gruppe ergebnisorientierte Reflexionen durchzuführen und problembezogene Lösungen zu entwickeln. Zudem erweitert sich das individuelle Methodenrepertoire der Teilnehmerinnen in Hinsicht auf Analyse- und Beratungskompetenz erheblich.

Weshalb Coaching?

Systemisches Coaching mit dem Schwerpunkt „Professionalisierung in der Führungsrolle“ ermöglicht eine vertiefende, individuelle Bearbeitung von Themen und Aspekten, die die Teilnehmerinnen lieber nur mit einem Coach besprechen möchten oder die die Kompetenzen der Supervisionsgruppe und der Kollegialen Beratung überfordern.

Weshalb Kurzworkshops?

Häufig wird in Supervision und Coaching deutlich, dass es übergreifende Themen gibt, zu denen sich alle Teilnehmerinnen weiterführende bzw. vertiefende Impulse (z. B. zu Formaten wie „Mitarbeitergespräche am Lehrstuhl“, „Konfliktmanagement als Führungsaufgabe“, „Selbstmanagement“), theoretischen Input oder praktische Übungen wünschen. Kurzworkshops sind ein ideales Format, um diese Teilnehmerinnenwünsche zu beantworten und auch auf der Ebene der theoretischen Wissensvermittlung zum Thema „Führung in der Wissenschaft“ und der praktischen Anwendung in zielgruppenadäquaten Übungen Akzente zu setzen.

Weitere Informationen finden Sie hier