Antisemitismus – Erkennen und handeln I Workshop über Funktion und Wirkungsweise des aktuellen Antisemitismus
Zielgruppe: Beschäftigte und Gremienmitglieder der LUH
Workshopbeschreibung:
Antisemitismus ist für die von ihm betroffenen alltagsprägend. Trotz der Historie und Aktualität des Antisemitismus in Deutschland, besteht jedoch häufig eine Unklarheit über die verschiedenen Ausdrucksweisen antisemitischer Erscheinungsformen. So sind antisemitische Codes und Chiffren nicht immer auf den ersten Blick als das zu durchschauen was sie sind. Dies zeigt sich einmal mehr vor dem Hintergrund der weltweiten Zunahme antisemitischer Vorfälle.
Der Workshop soll eine Einführung in Geschichte und Wirkungsmacht des modernen Antisemitismus beinhalten, ein Grundverständnis von Funktionsweise von Antisemitismus vermitteln und Kontinuitäten und Brüchen antisemitischer Erscheinungsformen aufzeigen. Im zweiten Teil haben die Teilnehmenden die Möglichkeit das erworbene Wissen anwenden zu können. Anhand von RIAS Niedersachsen dokumentierten Vorfällen soll eine Analyse antisemitischer Vorfälle erfolgen. Auf dieser Grundlage kann dann gemeinsam diskutiert werden wie Universitäten bei antisemitischen Vorfällen handeln und Betroffene unterstützen können.
Durchgeführt wird der Workshop von Helge Regner, RIAS Niedersachsen
Helge Regner hat Politikwissenschaften studiert und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Recherche- und Informationsstelle (RIAS) Niedersachsen. Er ist zudem seit vielen Jahren in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig.
Anmeldung unter: info@chancenvielfalt.uni-hannover.de
Veranstalter
Hochschulbüro für ChancenVielfalt in Zusammenarbeit mit RIAS Niedersachsen
Termin
28. Sept. 202610:00 - 13:30