Hochschulbüro für ChancenVielfalt
Diskriminierung zeigt sich nicht nur in offensichtlichen Situationen. Sie kann in Form von Vorurteilen, abwertenden Kommentaren, Ausschlüssen oder strukturellen Benachteiligungen im Hochschulalltag sichtbar werden. Doch was können wir tun, wenn wir solche Situationen beobachten? Wie können wir Menschen unterstützen, die Diskriminierung erfahren?
Allyship beschreibt die aktive Rolle von Menschen, die sich solidarisch an die Seite von Personen und Gruppen stellen, die von Diskriminierung oder Ausgrenzung betroffen sind. Dabei geht es darum, die eigene Position zu reflektieren, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und sich für eine gerechtere und inklusivere Gemeinschaft einzusetzen.
Allyship bedeutet nicht, für andere zu sprechen oder Erfahrungen zu übergehen. Es bedeutet vielmehr, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven gehört werden, Betroffene Unterstützung erfahren und diskriminierende Strukturen hinterfragt werden. Auch kleine Handlungen können dabei einen Unterschied machen: eine Situation ansprechen, Unterstützung anbieten, Wissen teilen oder die eigene Wahrnehmung kritisch überprüfen.
Solidarisches Handeln kann gelernt und eingeübt werden. Es braucht Wissen über Diskriminierungsmechanismen, Sensibilität für unterschiedliche Lebensrealitäten und konkrete Strategien für den Umgang mit herausfordernden Situationen. Hierzu bieten wir an der LUH regelmäßig Workshops an.
Nächster Termin: 3. September 2026, 14:00 bis 18:00 Uhr, online
Anmeldung unter: info@chancenvielfalt.uni-hannover.de
Trainerin: Michelle Bray
Wir unterstützen Sie gerne: Bitte nennen Sie uns Ihren individuellen Bedarf.