Ilse ter Meer Preis geht an das Projekt „FLINTA* in STEM“

Foto: Sarah Peters, Dörte Solle und die 4 Initiator*innen von FLINTA in STEM mit dem Scheck über 5.000€ Foto: Sarah Peters, Dörte Solle und die 4 Initiator*innen von FLINTA in STEM mit dem Scheck über 5.000€ Foto: Sarah Peters, Dörte Solle und die 4 Initiator*innen von FLINTA in STEM mit dem Scheck über 5.000€ © HC - Joana Rieck, 2026

Alle zwei Jahre vergibt die Leibniz Universität Hannover (LUH) den Ilse ter Meer Preis. Die Auszeichnung ist für Projekte oder Initiativen aus den Bereichen Chancengleichheit, Diversität und Familienservice bestimmt und wird seit 2011 für hervorragende und nachhaltige Projekte, Einzelveranstaltungen oder Fördermaßnahmen verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

In diesem Jahr setze sich die Initiative FLINTA* in STEM unter allen eingereichten Anträgen für den Ilse-ter-Meer-Preis durch. Ziel der Initiative ist es, FLINTA*-Personen in den vorwiegend männlich dominierten MINT-Fächern zu vernetzen, sichtbar zu machen und strukturelle Barrieren abzubauen. Mit ihren vielfältigen, sich ergänzenden Formaten stellt FLINTA* in STEM einen nachhaltigen Beitrag zu Diversität, Partizipation und inklusiver Hochschulentwicklung dar.


Wer war Ilse ter Meer?

Ilse ter Meer lebte 1899 - 1996 und war gebürtige Hannoveranerin. Sie studierte von 1919 bis 1922 als erste Studentin des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule in Hannover und setzte ihr Studium an der Technischen Hochschule in München fort. 1924 schloss sie ihr Studium mit einem Diplom ab. Sie war die erste Diplom-Ingenieurin Deutschlands. 1925 wurde sie erstes weibliches Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure (VDI).


Bisherige Preisträger*innen

  • 2022 - Podcast "Leibniz Inklusiv"

    2022 konnte sich unter den vielen Einreichungen der Podcast „Leibniz Inklusiv“ von Ulrike Hepperle und Kevin Kitsch durchsetzen. Der Inklusionspodcast trägt erheblich zur Inklusion bei, indem er niedrigschwellig Themen platziert, die durch das Format einer sehr großen Gruppe von Menschen zugänglich gemacht werden. 

  • 2020 - Mädchen und Technik (MuT)

    2020 erhielt das Institut für Mikroproduktionstechnik für den Projekttag „Mädchen und Technik (MuT)“ den Ilse ter Meer Preis. Beim jährlichen Projekttag Mädchen und Technik erhalten Schülerinnen im Alter von 13 - 18 Jahren durch aktive Teilnahme beim Gießen, Löten, Schweißen, Konstruieren und Programmieren, Einblicke in technische Studienfächer. Mit den vielfältigen Angeboten leistet der Projekttag seit mehr als elf Jahren einen besonderen Beitrag, um Schülerinnen für Technik zu begeistern und somit langfristig zur Erhöhung der Zahl der Studentinnen beiträgt.

  • 2018 - "Grundlagenforschung in die Grundschule"

    2018 erhielten Professor Dr-Ing. Berend Denkena und Professorin Dr. Claudia Schomaker für die Integration des Teilprojektes „Grundlagenforschung in die Grundschule“ den Ilse ter Meer Preis. Mit der Kooperation konnte in dem Sonderforschungsbereich "Gentelligente Bauteile im Lebenszyklus - Nutzung vererbbarer, bauteilinhärenter Informationen in der Produktionstechnik" (SFB 653), die Einbeziehung verschiedener Zielgruppen für den MINT-Bereich erfolgreich umgesetzt werden. Aus dem Forschungsmaterial wurden Hand­reichun­gen für Lehrerinnen und Lehrern erstellt und ein Kinderbuch. Statt einer Preisverleihung wurde über das Projekt ein Film gedreht:

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  • 2016 - Eltern-Kind Büro im Institut für Werkstoffkunde
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    2016 erhielt das Institut für Werkstoffkunde unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Maier für das neu eingerichtete Eltern-Kind-Büro den Ilse ter Meer Preis. Ein sichtbarer und nachhaltiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

  • 2014 - "Herbstuniversität - Naturwissenschaft und Technik für Schülerinnen"
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    2014 erhielt das Projekt "Herbstuniversität - Naturwissenschaft und Technik für Schülerinnen" den Ilse ter Meer Preis. Dieses Projekt wird als Girls only - die SommerUni fortgeführt und jährlich angeboten. Die SommerUNI lädt neugierige Schülerinnen ab der 10. Klasse ein, mehr über Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu erfahren.

  • 2011 - Studentinnengruppe "FeminING"
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    2011 erhielt die Studentinnengruppe „FeminING“ den mit 5.000 Euro dotierten Ilse-ter-Meer-Preis. „FeminING“ war eine Initiative von Studentinnen für Studentinnen an der Fakultät für Maschinenbau.

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