Der Internationale Frauentag, auch Weltfrauentag oder Feministischer Kampftag steht für den Einsatz für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe aller Geschlechter.
Jedes Jahr am 8. März werden die Errungenschaften von Frauen weltweit anerkannt und gefeiert. Gleichzeitig wird auf die anhaltenden Herausforderungen und Ungleichheiten aufmerksam gemacht, denen Frauen noch immer begegnen.
Wenn es um die Gleichstellung der Geschlechter geht sind Frauen nicht die einzigen, die strukturellen Sexismus und Diskriminierung erfahren. Fakt ist, dass FINTA*-Personen (Abkürzung für Frauen, inter, nichtbinäre, trans und agender Personen) verstärkt von patriarchaler Gewalt betroffen sind. Deshalb wird oft vom Feministischen Kampftag gesprochen.
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Pexels, 2024
Veranstaltung zum Internationalen Frauen*tag 2026
Lesung mit Teresa Bücker: „Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit“ am 11. März um 17 Uhr (online)
Teresa Bücker gibt Einblicke in ihr Buch „Alle_Zeit“ und erläutert, warum Zeitgerechtigkeit ein feministisches Thema ist:
Zeit. Über diese zentrale Ressource unserer Gesellschaft können nicht alle in gleicher Weise verfügen. Macht und Freiheit spielen eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle über die Zeit. Wer erhält Geld für seine Arbeit und wer nicht? Wer hat genug Zeit, um für seine Interessen einzutreten?
Viel Zeit fließt in die Erwerbsarbeit? Wertvoll ist, was ökonomisch verwertbar ist. Somit wird sozialen Beziehungen, Sorgearbeit und Erholung der notwendige Raum genommen. Zeitarmut führt zu Stress und Überforderung, belastet Familien und Freundschaften und verhindert politisches und soziales Engagement.
Teresa Bücker entwirft in ihrem Buch die Utopie einer zeitgerechten Welt. Sie macht konkrete Vorschläge, wie eine neue Zeitkultur aussehen kann, die für mehr Gerechtigkeit, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgt. Zeitgerechtigkeit ist keine Luxusfrage, sondern eine Frage gesellschaftlicher Teilhabe. Nach Auffassung der Autorin kann eine gerechtere Verteilung von Zeit das Leben vieler Menschen verbessern und unsere Gesellschaft krisenfester, solidarischer und freier machen.
Anmeldung unter: info@chancenvielfalt.uni-hannover.de
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Paula Winkler