WAS KANN ICH TUN?

Sowohl Betroffene als auch Beobachtende, Beratende oder Interessierte stellen sich immer wieder die Frage: Was kann ich bei Diskriminierung konkret tun?

Hier finden Sie Tipps für Betroffene und Beratende, bzw. unterstützende Personen, was bei Diskriminierung getan werden kann. Darüber hinaus finden Sie hier Ansprechpersonen, die für bestimmte Zielgruppen und merkmalsspezifische Themen Beratung anbieten.

  • Als Betroffene*r
    • Nehmen Sie die eigenen Gefühle und Erfahrungen der Grenzverletzungen ernst.
    • Verschweigen Sie den Vorfall nicht, sondern besprechen Sie sich mit einer Person Ihres Vertrauens.
    • Nehmen Sie die Diskriminierung nicht hin, sondern weisen Sie die Diskriminierung bestimmt und unmittelbar zurück. Frühzeitig zu handeln erhöht die Chance, dass die Diskriminierung aufhört
    • Notieren Sie den Vorfall mit Datum, Namen, Ort und möglichen Zeug*innen.
    • Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie Unterstützungs- und Beschwerdemöglichkeiten.
  • Als Vorgesetzte*r
    • Informieren Sie über das AGG zum Schutz vor Diskriminierung sowie die Diversity Grundsätze der LUH
    • Machen Sie deutlich, dass Sie diskriminierendes Verhalten nicht tolerieren.
    • Nehmen Sie jeden Hinweis ernst.
    • Besprechen Sie mit der betroffenen Person im vertraulichen Rahmen, wie Sie weiter vorgehen werden und beraten Sie über die Unterstützungsmöglichkeiten.
  • Als Kolleg*in und Kommoliton*in
    • Beziehen Sie Stellung gegen Diskriminierung.
    • Bieten Sie Betroffenen Ihre Unterstützung an.
    • Informieren Sie über die Ansprech- und Beratungsstellen an der LUH.