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BLOG AUGUST 2019

Ein Rückblick: Sommerfest der Leibniz Universität Hannover - 4. Juli 2019

 

Das Uni-Sommerfest 2019: Divers und kunterbunt! Das vom Hochschulbüro für ChancenVielfalt angebotene Kinderschminken war ein voller Erfolg. Kleine Einhörner, Feen, Tiger und Löwen tollten und lachten und sie riefen: „Was gibt es beim Sommerfest nur für tolle Sachen!“.
Gemeint war zum Beispiel das Dosenwerfen mit großartigen Preisen oder die Lese- beziehungsweise Mal-Ecke, wer sich da wollt‘ beweisen.

Durch ein facettenreiches Angebot vom Hochschulbüro für ChancenVielfalt, konnten sich Beschäftigte und Studierende und alle Interessierten ausgiebig mit den Thematiken Chancengleichheit, Familienservice und Diversity Management an der Leibniz Universität Hannover auseinandersetzen. Drei Informationstische, die von Mitarbeitenden des Hochschulbüros für ChancenVielfalt betreut wurden, luden zu Gesprächen und Austausch ein. Die „Ideenbox“ wurde gerne genutzt um anonyme Verbesserungsvorschläge hinsichtlich des Universitätslebens zu äußern. So lautet der Wunsch einer an der Leibniz Universität Hannover beschäftigten Person: „Eine Universität mit ‚Wir‘-Gefühl“ zu sein.

„Wir“, das meint fast 30.000 Studentinnen und Studenten und 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der Leibniz Universität Hannover studieren und arbeiten. Das sind mehr Menschen als in einer Kleinstadt wohnen. Ziel der LUH ist es, Ihnen allen ein Umfeld zu bieten, das von einer offenen, sozialen und gerechten Hochschulkultur geprägt ist, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Behinderung und/oder chronischer Erkrankung, sexueller Orientierung oder Familienaufgaben. Dies ist der Weg, hin zu einer Universität mit „Wir-Gefühl“.

Das Hochschulbüro für ChancenVielfalt ist die zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover für Chancengleichheit, Gendergerechtigkeit und Diskriminierungsschutz und hält zur Beschreitung dieses Weges interessante Angebote vor. Die Maßnahmen, Projekte und Programme, die derzeit angeboten werden, konnten an dem Stand bei dem Uni-Sommerfest anschaulich anhand von Plakaten betrachtet werden.

Weitere vielseitige Angebote finden Sie beim Durchstöbern unserer Homepage.

Larrisa Tanha, Referentin für Gender Mainstreaming

Ihr Team vom Hochschulbüro für ChancenVielfalt


BLOG JULI 2019

1.    Was ist das neue Personenstandsgesetz?

Die Regierung setzt mit dem neuen Personenstandsgesetz eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Oktober 2017 um. Darin wurde das bestehende Personenstandsrecht als Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht und das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes gewertet. Das Bundesverfassungsgericht forderte so eine Erweiterung des Gesetzes um einen weiteren positiven Geschlechtseintrag.
Seit Dezember 2018 gibt es nun vier Optionen zur Erfassung des Geschlechts: weiblich, männlich, kein Eintrag und divers.

2.    Welche Personen können künftig den Eintrag „divers“ erhalten?

Als divers können künftig ausschließlich Neugeborene in das Geburtenregister eingetragen werden, die nach einem Gutachten als intersexuell eingestuft werden. Auch Jugendlichen ab 14 Jahren (mit Zustimmung der Eltern) und Erwachsenen steht die Möglichkeit offen, auf Antrag beim Standesamt und nach einem Gutachten die Angabe des Geschlechts in ihrem Geburtseintrag durch eine andere zu ersetzen - und dabei auch neue Vornamen zu bestimmen.

3.   
Was heißt intersexuell oder Inter*?

Inter* umschreibt die gelebte Erfahrung, mit einem Körper geboren zu sein, der nicht den normativen Vorstellungen von männlich/Mann und weiblich/Frau entspricht.
Medizinisch spricht man davon, dass sich bei intersexuellen Menschen Geschlechtsmerkmale nicht eindeutig in die Kategorien „männlich“ oder „weiblich“ einordnen lassen.

4.    Wieso sagt man dazu „Dritte Option“ oder das „Dritte Geschlecht“?

Neben „männlich“ und „weiblich“ stellt „divers“ ein drittes staatlich anerkanntes Geschlecht dar.
Die Bezeichnung „Dritte Option“ oder „Drittes Geschlecht“ sind allerdings etwas irreführend: Zunächst ist „divers“ eigentlich die mittlerweile vierte Option, die im Personenstand angegeben werden kann. Zusätzlich stellen intersexuelle Menschen kein eigenständiges weiteres Geschlecht dar, denn die Realitäten von Menschen mit angeborenen Variationen der Geschlechtsmerkmale sind vielfältig. Inter* Menschen können, wie alle Menschen, eine männliche, weibliche, trans* oder nicht-binäre Identität haben.

5.    Was heißt Trans*?

Trans* ist Überbegriff und Sammelbegriff für viele Identitätskategorien. Als trans* können Personen bezeichnet werden, die sich nicht oder kaum/wenig mit dem Geschlecht identifizieren, welches ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

6.    Wieso beschäftigt sich das Hochschulbüro für ChancenVielfalt mit dem Thema?

Seit 2016 gibt es das Diversity Management an der Leibniz Universität Hannover, das im Hochschulbüro für ChancenVielfalt angesiedelt ist. Zu den Aufgaben des Diversity Managements und der Gleichstellungsbeauftragten gehört die Einhaltung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Diskriminierungen und Benachteiligungen gegenüber Personen aus Gründen ihres Geschlechts, ihrer sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität und Orientierung sind demnach verboten. Das Hochschulbüro für ChancenVielfalt sensibilisiert zu dem Thema, setzt sich für eine diskriminierungsfreie Arbeits- und Studienumgebung ein und fördert diversitätssensible Strukturen an der Leibniz Universität Hannover. 

7.    Wie kann ich alle Personen inklusiv und diskriminierungsarm ansprechen?

Verwenden Sie Sachbezeichnungen (Institutions- und Kollektivbezeichnungen):
Sehr geehrter Vorstand, Liebes Team, Liebe Teilnehmende, Liebe Gäste
Erweitern Sie die klassische Anrede durch neutrale Formulierungen:
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Teilnehmende, liebe Gäste
Verwenden Sie bei näherstehenden Personen das Wort „alle“:
Statt Liebe Kolleginnen und Kollegen – Liebe Alle
Bei der direkten Ansprache den vollen Namen verwenden:
Guten Tag Kim Schmidt, Hallo Luca Müller.


JUNI 2019 - 70 JAHRE GLEICHSTELLUNG FÜR FRAUEN

Stapel „Grundgesetz" Bücher Stapel „Grundgesetz" Bücher Stapel „Grundgesetz" Bücher

Vor 70 Jahren wurde in Deutschland die Gleichstellung von Frauen im Artikel 3 des Grundgesetzes erstmals verankert:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Be­seiti­gung bestehender Nachteile hin. 

Der Absatz 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, hat das Grundgesetz der promovierten Parlamentarierin Elisabeth Selbert zu verdanken. Sie hat dafür gekämpft und die Frauen in Deutschland zur Unterstützung aufgefordert. Dies ging damals nur per Post.[1] Sie erhielt tausende von Postkarten. Nach und nach wurden die frauenfeindlichen Gesetze im Frauen- und Familienrecht und im Bürgerlichen Gesetzbuch abgeschafft. Frauen konnten unabhängig von der Erlaubnis ihres Ehemannes einen Beruf ausüben (1958), sie erhielten die Geschäftsfähigkeit (1969), und konnten über ihr Vermögen selbst entscheiden.[2] die „Hausfrauenehe“ wurde durch das Partneschaftsprinzip (1976) ersetzt.

Der zweite Satz „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“ wurde 1994 hinzugefügt, da die Gleichberechtigung von Frauen bis dahin nur sehr langsam vorschritt. Mit dieser gesetzlichen Grundlage ist es möglich gewesen nur für Frauen gleichstellungsfördernde Maßnahmen durchzuführen, ohne gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz zu verstoßen.

Frauenförderung an der Universität seit 1991

Die LUH fördert seit fast 30 Jahren die Herstellung der Gleichberechtigung für Frauen. Es begann 1991 mit der Einrichtung eines Frauenbüros, dem Amt einer Frauenbeauftragten und mit einem 100.000-DM-Topf für frauenfördernde Aktivitäten an den Fakultäten.

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Das ehemalige Frauenbüro heißt heute Hochschulbüro für ChancenVielfalt. Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte ist im weitesten Sinne für die Umsetzung des Artikels 3 des Grundgesetzes zuständig. Das Niedersächsische Hochschulgesetz formuliert den Auftrag und die Ausführung.

Die Durchführung effektiver Angebote und Maßnahmen für Frauen und inzwischen auch für Männer werden im Hochschulbüro entwickelt, geplant und umgesetzt. Die Reihe aufeinander aufbauenden Angebote werden untermauert durch die familienfreundlichen Angebote.[3]

Wir danken Elisabeth Selbert für ihren Kampf um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern


MAI 2019 - BARRIEREFREIHEIT AN DER UNIVERSITÄT

Barrierefreiheit - "mehr als Rampen an Treppenaufgängen"

Für viele Menschen ist Barrierefreiheit in erster Linie der rollstuhlgeeignete Eingang zum Supermarkt oder ein ebenerdiges Badezimmer. Aber was bedeutet Barrierefreiheit für eine Universität?

Im Allgemeinen ist eine Barriere ein Element, das Menschen aus bestimmten Bereichen des Lebens ausschließt. Dabei muss es sich nicht um eine räumliche Barriere handeln. Personen können auch aus der Kommunikation und Informationsweitergabe ausgegrenzt werden. Dies ist der Fall, wenn jemand auf bestimmte Kommunikationsmittel z. B. in Braille, Gebärdensprache, Lormen o.ä. angewiesen ist.

Studierende müssen regelmäßig Veranstaltungshinweise aus dem Vorlesungsverzeichnis und  Vorlesungsskripte aus Stud.IP abrufen oder Fachbücher in der Bibliothek wälzen. Aber funktioniert dies problemlos für alle Studierende? Was ist wenn ein Fachbuch nicht in Braille übersetzt, für die Vorlesung kein Gebärdendolmetscher zur Verfügung steht, der Internetauftritt einer Hochschule nicht vorlesbar ist über gängige Software?

Derartige Barrieren in der Informationstechnologie und Kommunikation können manchen Menschen die Teilnahme am Studienalltag erschweren, so wie auch bauliche Barrieren. Daher wurde im Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz erlassen, dass bis 2021 alle Websites öffentlicher Stellen und mobile Anwendungen barrierefrei werden sollen. Eine barrierefreie Website ist so aufgebaut, dass wichtige Informationen, sowie die Navigation der Website z. B. per App oder Software vorgelesen werden können. Bilder sollten mit Bildunterschriften versehen sein.

An der Leibniz Universität ist die AG Barrierefreie Universität seit 2019 dafür zuständig Barrieren (räumliche, sprachliche und digitale) abzubauen und zukünftigen Barrieren vorzubeugen. Die Arbeitsgruppe besteht aus Mitarbeitenden unterschiedlicher Einrichtungen, der Beauftragten für Studierende mit Handicap und/oder chronischer Erkrankung sowie Studierenden der Universität.

Der Abbau von Barrieren an Hochschulen ist zentral, um allen Menschen den Zugang zum Studium aber auch ein gutes Arbeiten an der Universität zu ermöglichen. Hiervon profitieren alle, Personen mit einer Behinderung und/oder chronischen Erkrankung, ältere Personen oder z.B. Eltern, die mit einem Kinderwagen in der Universität unterwegs sind.

Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach Barrieren auszumachen, wenn man selbst nicht davon betroffen ist. Um die Universität vielfältiger zu gestalten ist es wichtig, dass wir miteinander reden und offen für verschiedene Bedarfe sind. Nur so können Barrieren erkannt und beseitigt werden.

Am 5. Juni 2019 richtet das Hochschulbüro für ChancenVielfalt daher einen Fachtag zum Thema „Inklusives Studium“ aus. Hier sind Expertinnen und Experten, sowie Betroffene, Mitarbeitende und Studierende eingeladen, sich über die aktuelle Situation, bestehende Angebote und zukünftige Bedarfe an der LUH auszutauschen. Hierzu bist auch Du herzlich willkommen!

Vielleicht möchtest Du deinen nächsten Gang zur Vorlesung, zum Hochschulsport, zur Mensa, oder beim nächsten scrollen durch die Vorlesungsskripte mal aus einem neuen Blickwinkel betrachten? Wie sieht dein Unialltag aus und wie würde er aussehen, wenn du keine Treppen problemlos nutzen und kein Amtsdeutsch lesen könntest?


APRIL 2019 - DIVERSITY GRUNDSÄTZE IM ALLTAG

Statements von Studierenden und Beschäftigten im Universitätsalltag

Ich brauche Vielfalt, weil...

„es sonst langweilig wird“„das Leben so ist“„jeder von uns ein Stück Vielfalt ist“„es verschiedene Perspektiven ermöglicht“„wir so gemeinsam innovative Ideen entwickeln können“„jeder Mensch einzigartig ist“

AstA Uni Hannover
Grundsätze zum Umgang mit Diversity an der LUH umsetzen!

„Die studentische Vollversammlung bekennt sich zu den Diversity Grundsätzen der Leibniz Universität Hannover, insbesondere zu den verfassten Grundsätzen drei und vier. […] Ein Bekenntnis gegen Benachteiligungen und Abwertungen schließt dabei aktives Entgegentreten und aktives Engagement mit ein. Die Verfasste Studierendenschaft begrüßt und fördert daher Engagement durch Studierende und Organe der Verfassten Studierendenschaft gegen Rassismus, Sexismus, Antifeminismus, Antisemitismus, Homophobie, Ableismus sowie weiteres emanzipatorisches Engagement gegen Diskriminierung. Jegliches Verhalten, welches zur Aufrechterhaltung diskriminierender Praxis beiträgt oder dieses verharmlost, wird von ihr abgelehnt und bekämpft.“

Fragezeiten

Dein Handbuch fürs Studium S. 4

„In was für einer Universität willst du leben? Die Leibniz Universität Hannover ist ein Raum der Freiheit: die Freiheit der Lehre, der Forschung, des Denkens – und die Freiheit des Seins. Unsere Universität verfolgt die Grundsätze unseres Diversity Managements - das oberste Statut lautet: Jedes Mitglied dieser Universität begegnet den anderen Mitgliedern mit Respekt, Toleranz und Höflichkeit — unabhängig von Geschlecht, Religion, Herkunft, sexueller Orientierung und Weltanschauung. Wir dulden keinen Rassismus, keine Diskriminierung, keine Intoleranz — und keinerlei Gewalt.“

Günther Vedder – Diversity Experte, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft
Die Grundsätze zum Diversity Management bedeuten für mich...

„Diskussionen mit berufstätigen Studierenden über die Diversity Grundsätze der Leibniz Universität Hannover beleuchten meist zwei Seiten der Medaille:

Zunächst einmal werden die Inhalte gelobt: Ein weltoffenes und tolerantes Miteinander oder den Schutz gegen Benachteiligungen ist vielen wichtig.
Andererseits wird aber auch kritisch nachgefragt, wie bestimmte Regelungen denn konkret eingefordert werden können: Was sollen einzelne Personen unternehmen, wenn ihre Chefin alles andere als einen wertschätzenden Umgang im Berufsalltag pflegt und dadurch kein positives Arbeitsklima schafft?.“

Jennifer Seifert – Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung

Die Grundsätze zum Diversity Management bedeuten für mich...

„Die Diversity Grundsätze sind für mich zunächst ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gelebten Kultur der Vielfalt. […] Eine Sensibilisierung für ein weltoffenes und tolerantes  Miteinander ist zu begrüßen. […] Eine klare Absage auf Benachteiligungen und Abwertungen im Raum Universität ist wohltuend zu hören, in einer Zeit, in der im öffentlichen Raum um genau dieses wieder gestritten werden muss.

Die Grundsätze können jedoch nur ein Zwischenschritt sein. Viel ist in Bezug auf Vielfalt in den letzten Jahrzehnten bereits erreicht worden, auch strukturell. Nun muss dieses Vorgehen weiter verfolgt werden, um die genannten Ziele eines toleranten Miteinander auch leben zu können. Dazu gehört zum Beispiel die (auch räumliche) Anpassung an eine Gemeinschaft der Vielfalt. Auch eine Fokussierung auf strukturelle Verankerung kann gerade an einer Universität dem letzten Grundsatz voll entsprechen. Dem Leben von Diversität!“


MÄRZ 2019: PROJECT U

Das erste Project U für Studentinnen geht zu Ende. Die Mitarbeiterin Larissa Tanha beschreibt die Projektstationen und dass es ihr viel Spaß macht, dieses Projekt zu gestalten.

Liebe Leserinnen und Leser, seit Oktober 2018 bin ich als wissenschaftliche Hilfskraft beim Hochschulbüro für ChancenViefalt angestellt. Zu meinen Aufgaben gehört die Organisation des „Project U“. Ziel des Programms ist es die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten qualifizierter Studentinnen aus dem MINT-Bereich (Technik und Naturwissenschaften) zu fördern. Im Rahmen des „Project U“ finden Workshops sowie Exkursionen, Job-Shadowings und ein Interviewtag statt.

Die Workshops thematisieren die Persönlichkeit, Ziele und Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen. „Die Diskussionsrunde über die Konsequenzen unserer Schwächen und wie man auf verschiedene Situationen in der Arbeitswelt reagiert, hat mir sehr gut gefallen“, fasst eine Teilnehmerin zusammen.

Um die Exkursionen und das Job-Shadowing umzusetzen, stehe ich in regelmäßigem Kontakt mit unseren Partnerunternehmen. Eine Exkursion, die mir in Erinnerung geblieben ist, war die zu MTU Maintenance Hannover – MTU Aero Engines. Einer teilnehmenden Studentin am „Project U“ gefiel wiederum die Exkursion zu Continental Reifen Deutschland GmbH in Hannover Stöcken besonders gut: „Das Unternehmen wurde uns aus Sicht junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt, das finde ich toll“.

Am Interviewtag, an dem zu Trainingszwecken simulierte Bewerbungsgespräche mit anschließendem Feedback stattfanden, durfte ich an fünf Gesprächen teilnehmen. Während der Gespräche fiel einigen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern auf, dass die Studentinnen sich häufig „unter Wert verkauften“. Das finde ich wirklich schade. Und daher bleibt mir nur zu sagen: Seid stolz auf euch, auf euer Wissen und eure Erfahrungen, die ihr während des Studiums sammelt!

Ich bin sehr stolz darauf, das „Project U“ mitzugestalten und zu begleiten, das vielen Studentinnen Einblicke in die Wirtschaft und eine Zukunftsperspektive bietet! Ich freue mich schon auf den neuen Durchgang, der im April 2019 startet.

Vielleicht sehen wir uns ja im April zur neuen Runde,

eure Larissa Tanha


FEBRUAR 2019

Was macht eigentlich das Hochschulbüro für ChancenVielfalt der Leibniz Universität Hannover? Damit beschäftigt sich unser erster Blog-Eintrag im Februar 2019. Er beschreibt

Februar 2019:

Eine typische Woche im Hochschulbüro für ChancenVielfalt.