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Ilse ter Meer Preis 2020

ILSE TER MEER PREIS - AUSSCHREIBUNG 2020


Im Sommersemester 2020 zeichnete der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr. Volker Epping, das Institut für Mikroproduktionstechnik mit dem 5000 Euro dotieren Ilse ter Meer Preis aus.

Der Ilse ter Meer Preis zeichnet Projekte und Initiativen in den Bereichen Chancengleichheit für Frauen und Männer, Diversität und Familienservice aus. Er wird für hervorragende und nachhaltige Projekte, Einzelveranstaltungen oder Fördermaßnahmen vergeben. Voraussetzung ist, dass die Projekte und Initiativen an der Leibniz Universität Hannover durchgeführt wurden oder noch durchgeführt werden. Das Preisgeld soll für weitere Maßnahmen oder Projekte verwendet werden. Der diesjährige Ilse ter Meer Preis 2020 geht an den Projekttag:

Link zur Auszeichnung Mädchen und Technik (MuT)

·        Institut für Mikroproduktionstechnik
·        M. Sc. Selina Raumel, Dr.-Ing. Marc Christopher Wurz und M.Sc. Rico Ottermann

Beim jährlichen Projekttag Mädchen und Technik erhalten Schülerinnen im Alter von 13 - 18 Jahren durch aktive Teilnahme beim Gießen, Löten, Schweißen, Konstruieren und Programmieren, Einblicke in technische Studienfächer. Begleitet werden die Schülerinnen dabei von Studentinnen und Studenten der MINT-Fächer, die ihnen Fragen beantworten, aus dem Studium berichten und mögliche Unsicherheiten seitens der Schülerinnen ernst nehmen. Ausschlaggebend für die Auswahl des Projekttags Mädchen und Technik für den Ilse ter Meer Preis 2020 war, dass dieser seit mehr als elf Jahren mit seinen vielfältigen Angeboten, einen besonderen Beitrag leistet um Schülerinnen für Technik zu begeistern und somit langfristig zur Erhöhung der Zahl der Studentinnen beiträgt. 2019 haben 200 Schülerinnen aus der Region Hannover teilgenommen. Der nächste Projekttag Mädchen und Technik findet am 09.11.2020 statt.

Das Team des Hochschulbüros gratuliert ganz herzlich. Im Rahmen der Ilse ter Meer Preisvergabe 2020 der Leibniz Universität Hannover, wurden  zwei Sonderpreise in Höhe von 1000 Euro an folgende Projekte vergeben.


Wer war Ilse ter Meer?

Ilse ter Meer lebte 1899 - 1996 und war gebürtige Hannoveranerin. Sie studierte von 1919 bis 1922 als erste Studentin des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule in Hannover und setzte ihr Studium an der Technischen Hochschule in München fort. 1924 schloss sie ihr Studium mit einem Diplom ab. Sie war die erste Diplom-Ingenieurin Deutschlands. 1925 wurde sie erstes weibliches Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure (VDI).


Bisherige Preisträger

  • 2018 - "Grundlagenforschung in die Grundschule"

    2018 erhielten Professor Dr-Ing. Berend Denkena und Professorin Dr. Claudia Schomaker für die Integration des Teilprojektes „Grundlagenforschung in die Grundschule“ den Ilse ter Meer Preis. Mit der Kooperation konnte in dem Sonderforschungsbereich "Gentelligente Bauteile im Lebenszyklus - Nutzung vererbbarer, bauteilinhärenter Informationen in der Produktionstechnik" (SFB 653), die Einbeziehung verschiedener Zielgruppen für den MINT-Bereich erfolgreich umgesetzt werden. Aus dem Forschungsmaterial wurden Hand­reichun­gen für Lehrerinnen und Lehrern erstellt und ein Kinderbuch. Statt einer Preisverleihung wurde über das Projekt ein Film gedreht:

    Zum Video

  • 2016 - Eltern-Kind Büro im Institut für Werkstoffkunde

    2016 erhielt das Institut für Werkstoffkunde unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Maier für das neu eingerichtete Eltern-Kind-Büro den Ilse ter Meer Preis. Ein sichtbarer und nachhaltiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

  • 2014 - "Herbstuniversität - Naturwissenschaft und Technik für Schülerinnen"

    2014 erhielt das Projekt "Herbstuniversität - Naturwissenschaft und Technik für Schülerinnen" den Ilse ter Meer Preis. Dieses Projekt wird als Girls only - die SommerUni fortgeführt und jährlich angeboten. Die SommerUNI lädt neugierige Schülerinnen ab der 10. Klasse ein, mehr über Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu erfahren.

  • 2011 - Studentinnengruppe "FeminING"

    2011 erhielt die Studentinnengruppe „FeminING“ den mit 5.000 Euro dotierten Ilse-ter-Meer-Preis. „FeminING“ war eine Initiative von Studentinnen für Studentinnen an der Fakultät für Maschinenbau.

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