Die Leibniz Universität Hannover fördert die Vielfalt der Beschäftigten und Studierenden und setzt sich für die Gleichstellung aller Geschlechter nachhaltig ein. Respekt und eine wertschätzende Haltung im Umgang mit unterschiedlichen Lebensrealitäten stellt die Basis der Gleichstellungs- und Diversitätspolitik der LUH dar. Um einer strukturellen Benachteiligung umfassend entgegenzuwirken, setzt sich die LUH für eine intersektionale Perspektive ein.
Intersektionalität bezeichnet die Wechselbeziehungen und das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen. Dazu gehören Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, rassistische Diskriminierung, Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft, Altersdiskriminierung, Diskriminierung aufgrund der sexuellen Ausrichtung, einer Weltanschauung oder Religion oder aufgrund von Behinderung und chronischer Krankheit. Die Überschneidung und Gleichzeitigkeit von verschiedenen Diskriminierungsformen eines Menschen führen dabei zu persönlichen Diskriminierungserfahrungen.