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Personenvorstellung Dr.-Ing. Nadja Oneschkow

Frau Dr.-Ing. Nadja Oneschkow erhielt im November 2014 den Wissenschaftspreis Hannover. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Dissertation mit dem Titel „Analyse des Ermüdungsverhaltens von Beton anhand der Dehnungsentwicklung“.

Frau Dr.-Ing. Nadja Oneschkow beschäftigte sich bereits in ihrer Diplomarbeit mit der Betonermüdung. Nach dem Abschluss ihres Bauingenieurstudiums Anfang 2006 arbeitete Frau Oneschkow in einem Ingenieurbüro für Brückenbau. Ihre wissenschaftliche Laufbahn begann sie 2007 am Institut für Massivbau, der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie. Im Jahr 2010 erfolgte dann der Wechsel zum Institut für Baustoffe. Frau Oneschkow wurde seit 2010 im Rahmen des Programms des Gleichstellungsbüros „Förderung des weiblichen Nachwuchses auf dem Weg zur Professur“ gefördert. „Für mich war diese Förderung sehr wichtig, da sie mir eine gewisse Planungssicherheit in der Promotionsphase gegeben hat“. Ihre Promotion konnte Frau Oneschkow im Jahr 2014 erfolgreich abschließen. Derzeit ist sie als akademische Rätin am Institut für Baustoffe beschäftigt. Dort leitet sie die Arbeitsgruppe Betonermüdung, zu der mittlerweile 5 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen gehören.


Im November 2014 wurde Frau Oneschkow mit dem Wissenschaftspreis Hannover ausgezeichnet. Dieser wird alle 2 Jahre von der Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover e. V. zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Leistungen. Frau Oneschkow erhielt diesen Preis für ihre Dissertation „Analyse des Ermüdungsverhaltens von Beton anhand der Dehnungsentwicklung“, die sie am Institut für Baustoffe anfertigte. Für ihre Dissertation untersuchte Frau Oneschkow das Ermüdungsverhalten hochfester Betone grundlegend. Dabei konnte sie neue Erkenntnisse zur Betonermüdung liefern sowie in der Literatur als richtig unterstellte Hypothesen teilweise widerlegen bzw. weiterentwickeln. Ihre Dissertation trägt zu einem besseren Verständnis der Betonermüdung bei, welches insbesondere bei der Umsetzung schlanker, ästhetischer Betonbauwerke erforderlich ist.


Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Frau Oneschkow tatkräftig in der Universitätsverwaltung z. B. als Vertreterin der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen im Fakultätsrat der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie oder in der Kommission für Gleichstellung der Leibniz Universität Hannover. Ab April 2015 ist Frau Oneschkow gewählte Vertreterin der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen im Senat der Leibniz Universität Hannover.