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„Mehr Frauen in die Forschung“

Universität Hannover ausgezeichnet bei Wettbewerb der D21-Initiative

Die Universität Hannover ist auch beim diesjährigen Hochschulwettbewerb der Initiative D21 „für ihre Konzepte zur Gewinnung von Absolventinnen für Karrieren in der Forschung der Ingenieur- und Naturwissenschaften“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Damit erhält die Universität Hannover zum dritten Mal eine Ehrung der Initiative D21 für ihre Gleichstellungspolitik.

Die Initiative D21 ist Europas größte institutionalisierte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Als ihr Ziel erklärt sie, „durch bessere Bildung, Qualifikation und Innovationsfähigkeit wirtschaftliches Wachstum zu stimulieren und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern“. In diesem Jahr wurde der Wettbewerb der Initiative D21 unter dem Titel „Get the Best – Mehr Frauen in die Forschung!“ ausgeschrieben: ein Fokus, der „auf den erschreckend geringen Frauenanteil“ in den Ingenieur- und Naturwissenschaften hinweisen und jene Konzepte prämieren wollte, die Frauen nachhaltig für die Forschung in den entsprechenden Fächern motivieren. Zur Teilnahme am Wettbewerb waren alle bundesdeutschen Hochschulen mit Studiengängen der Fachrichtungen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Physik und Wirtschaftswissenschaften eingeladen.

Eine Auszeichnung der Initiative D21 erhielt die Universität Hannover für ihre zahlreichen Programme und Maßnahmen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses, wie etwa den Mentoring-Programmen für Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Schülerinnen. Besonders hervorzuheben sind das Postdoc-Programm, mit dem jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen die Perspektive einer wissenschaftlichen Berufskarriere angeboten wird, sowie das Programm zur Förderung von Promotionsabschlüssen, das Wissenschaftlerinnen unterstützt, bei denen sich der Promotionsabschluss aus familiären Gründen verlängert hat: Zwei Maßnahmen, mit denen der Anteil von Wissenschaftlerinnen effektiv erhöht wird.

Der Anteil an Professorinnen an der Universität Hannover liegt bei 16 Prozent und damit leicht über dem Bundesdurchschnitt. Bei Juniorprofessuren liegt der Anteil weiblicher Nachwuchskräfte sogar bei 35 Prozent, bei neuberufenen Professuren bei 33 Prozent. 47, 5 Prozent der Studierenden an der Universität Hannover sind weiblich. In den Fächern Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik liegt der Anteil bei 13 Prozent. In den vergangenen vier Jahren konnte hier eine Steigerung um 4 Prozent verzeichnet werden. Weitere statistische Daten sind hier abrufbar.

Die Preisvergabe der D21-Initiative war am Montag, 7. November 2005 während des Jahreskongresses der Initiative in Stuttgart. Laudatoren waren unter anderem Jurymitglieder wie der D21-Vorsitzende Dr. h.c. Thomas Ganswindt, Mitglied des Zentralvorstands Siemens AG, sowie Jürgen F. Gallmann, stellvertretender D21-Vorsitzender und Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland GmbH.

Mit der Auszeichnung für die Universität Hannover nahmen die zentrale Gleichstellungsbeauftragte Helga Gotzmann sowie Christine Kurmeyer und Agata Novak vom Hochschulbüro für ChancenVielfalt auch die Prämie, die von Microsoft entwickelte „IT Academy“, entgegen. Mit der „IT Academy“ hat die Universität Hannover ein Computerprogramm gewonnen, das für staatlich anerkannte Bildungseinrichtungen konzipiert wurde, um Studierenden „eine erstklassige Ausbildung in führenden Microsoft-Technologien“ zu bieten.

Helga Gotzmann bedankte sich bei der Jury für die wiederholte Würdigung der Universität Hannover und freute sich, „dass wir auch in diesem Jahr zu den Gewinnerinnen zählen. Dies motiviert uns, den eingeschlagenen Weg der Gleichstellungspolitik weiter auszubauen.“

Bereits in den vergangenen Jahren hat die D21-Initiative die Universität Hannover als eine der Hochschulen „mit den besten Ideen, den kreativsten Konzepten und den spannendsten Visionen für den eigenen Nachwuchs“ hervorgehoben. 2003 tat sich die Universität Hannover durch ihren hohen Frauenanteil in der Informatik hervor, 2004 gewann sie den 1. Preis für ihre zahlreichen Aktivitäten zur Etablierung von „Frauen als Erfolgsfaktor“.

Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Helga Gotzmann vom Hochschulbüro für ChancenVielfalt der Universität Hannover unter Telefon +49 511.762-3565 oder per E-Mail unter gotzmann@chancenvielfalt.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation der Universität Hannover vom 11.11.2005