ChancengleichheitGleichstellung von Frauen und Männern
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

2023 – Aktionen an der LUH

An der LUH wird am 07. November im Rahmen des Science Cinema vom Unikino der Film „She said“ gezeigt. Das Hochschulbüro für ChancenVielfalt wird im Rahmen der Filmführung mit einem Beratungsstand vor Ort sein und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Am 25.11.23 lädt das Hochschulbüro für ChancenVielfalt in Kooperation mit dem Hochschulsport Hannover zu einem Kurs in Sachen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung ein.

Ebenfalls am 25.11.23 organisiert das Hochschulbüro für ChancenVielfalt mit Initiative Awareness e.V. eine Schulung für Studierende zu Awareness im Veranstaltungskontext

Am 30.11.23 wird das Thema Machtmissbrauch in dem Online-Vortrag „Grauzonen gibt es nicht“ von Sara Hassan aufgegriffen und Teilnehmende können lernen, wie sie Warnhinweise lesen und kritische Dynamiken richtig einordnen können.

Was tun bei Gewalt?

Rede mit einer Person, der du vertraust
Wenn du selbst betroffen bist oder eine Person kennst, die Gewalt erlebt hat, ist es wichtig, dass du darüber redest - mit einer Person, der du vertraust. Das können Kolleg*innen, Freund*innen, Familienmitglieder oder beratende Personen sein, wie beispielsweise der Beratungsservice des Hochschulbüros für ChancenVielfalt.

Schreib auf, was du nicht sagen kannst!
Wenn du einfach (noch) nicht so weit bist über deine Erfahrungen zu sprechen, kannst du uns das Erlebte über das folgende Feld anonym mitteilen. Wenn es sich um sexuelle Übergriffe im Universitätskontext handelt, werden wir den Hinweisen nachgehen und für mehr Sicherheit sorgen. Wenn du möchtest, dass wir deine Erfahrung ankreiden, teile uns das bitte mit.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen findet weltweit am 25. November jeden Jahres statt. Dieser Tag hat das Ziel, die Öffentlichkeit auf das weit verbreitete Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen und Maßnahmen zur Bekämpfung zu fördern. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen.

Der Ursprung des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen wurde als Gedenktag gewählt. Der 25. November soll dabei an die drei Schwestern Mirabal erinnern. Die politisch aktiven Frauen wurden wegen ihres Widerstands gegen das Regime in der Dominikanischen Republik ermordet. Die Vereinten Nationen haben 1999 den 25. November als offiziellen Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen anerkannt.

Dieser Tag zielt darauf ab, auf verschiedene Formen der Gewalt gegen Frauen hinzuweisen. Darunter zählen unter anderem physische, sexuelle und psychische Gewalt. Außerdem sollen die Rechte von Frauen gestärkt und geschützt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention von Gewalt und Unterstützung von Überlebenden.

Die Statistik zeigt: Frauen sind deutlich öfter von Gewalt betroffen als Männer. Es lässt sich erkennen, dass Gewalt an Frauen ein generelles gesellschaftliches Problem darstellt. Laut Bundesregierung sind im Jahr 2022 circa 71,1% der Opfer von häuslicher Gewalt weiblich. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Opfer von häuslicher Gewalt erneut angestiegen und die Dunkelziffer von Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt ist unbekannt (vgl. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/lagebild-haeusliche-gewalt-2201488).

Aus diesem Grund ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ein bedeutender und notwendiger Anlass, um auf die geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen hinzuweisen und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.

Ansprechperson

Jana Pannicke
Adresse
Wilhelm-Busch-Straße 4
30167 Hannover
Gebäude
Raum
204
Jana Pannicke
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Wilhelm-Busch-Straße 4
30167 Hannover
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